Haupt InnenräumeIm Fokus: Königin Elizabeth I. am Höhepunkt ihrer Macht, die zum Jahrestag der Armada perfekt restauriert wurde

Im Fokus: Königin Elizabeth I. am Höhepunkt ihrer Macht, die zum Jahrestag der Armada perfekt restauriert wurde

Bildnachweis: Das Porträt von Elizabeth I Armada, das nach der Konservierung fotografiert wurde, wurde von Tina Warner / Jon Stokes fertiggestellt. © National Maritime Museum, Greenwich, London

Chloe-Jane Good wirft einen Blick auf das makellos restaurierte "Armada Portrait" von Königin Elizabeth I., das im Queen's House in Greenwich, London, ausgestellt ist.

Das Elizabeth I Armada-Porträt nach der Konservierungsarbeit. Foto: Tina Warner / Jon Stokes. © National Maritime Museum, Greenwich, London

Königin Elizabeth I. 'Armada Portrait' wurde in den frühen 1590er Jahren gemalt und erinnert an Englands ruhmreiche Niederlage der spanischen Armada vor 430 Jahren im Jahr 1588.

Bis vor zwei Jahren befand sich das Gemälde seit mindestens 1775 in Privatbesitz der Nachfahren von Sir Francis Drake. Jetzt gehört das historische Gemälde zum National Maritime Museum und ist im Queen's House in Greenwich, London, öffentlich ausgestellt.

Es ist eine Art Heimkehr, als Elizabeth I. auf demselben Gelände im Palast von Placentia geboren wurde, auf dem sich heute das Old Royal Naval College befindet. Kurz nach der Übernahme im Jahr 2016 führte das Nationale Schifffahrtsmuseum eine umfassende Restaurierung des Gemäldes durch. Dazu gehörte das sorgfältige Entfernen von vergilbten Lackschichten, die eine neue Klarheit und eine mit der Königin verbundene Hautblässe aufwiesen.

Das Gemälde zeigt Elizabeth in königlicher Kleidung, die in Symbole von Autorität, imperialer Macht, Reinheit und Göttlichkeit getaucht ist. Im Hintergrund flankieren sie zwei maritime Szenen; zu ihrer Rechten, wo sich ihr Körper dreht, greift die englische Flotte die Armada auf ruhigem Wasser an und zu ihrer Linken zerstört ein tosender Sturm die spanische Flotte vor der Küste Irlands.

© National Maritime Museum, Greenwich, London

Es gibt zwei weitere bekannte Versionen des Armada-Porträts. Der eine befindet sich in der Woburn Collection in Bedfordshire und der andere in der National Portrait Gallery in London. Interessanterweise stammen die Schiffe der Woburn-Version aus der Zeit der spanischen Armada, die der anderen beiden Versionen stammen jedoch aus dem 17. Jahrhundert. Ausgefeilte Röntgenuntersuchungen haben jedoch ergeben, dass Schiffe aus dem 16. Jahrhundert, die fast mit denen des Woburn-Gemäldes identisch sind, in der heutigen Version von Queen's House übermalt wurden.

Nach der turbulenten Regierungszeit ihres Vaters Heinrich VIII., Die durch Ungestüm, Exzessivität, ungelöste Reformation und Ineffektivität im Ausland gekennzeichnet war, wurde Elizabeths Regierungszeit wegen ihrer Beständigkeit, Zielstrebigkeit, Mäßigung und Ausweitung des Einflusses in Übersee begrüßt.

"Ihr Blick, der über den Betrachter hinausgeht, ist majestätisch, sachlich, zurückhaltend, selbstbewusst und ehrgeizig."

Es ist nicht verwunderlich, dass Elizabeth nie geheiratet hat, da ihr Vater seine vielen Frauen rücksichtslos behandelt hat. Heinrich VIII. Ließ Elisabeths eigene Mutter enthauptet, damit er eine andere heiraten konnte. Dann verleugnete er Elizabeth und erklärte sie für unehelich. Sie war damals nur ein kleines Kind.

Elizabeths lebenslanger Zölibat gab ihr Macht und Kontrolle. Sie war die "Virgin Queen" unantastbar. In diesem Porträt ist ihr Kostüm undurchdringlich, mit Bändern, Perlen und Gold verziert.

Eine große Perle und ein Bogen sind in ihrer Leiste perfekt zentriert. Perlen waren in der Renaissance ein bekanntes Symbol weiblicher Jungfräulichkeit und stammen natürlich aus dem Meer, in dem dieser große Sieg über die Spanier geschah.

Wir denken an das ikonische Porträt Heinrichs VIII. In der vom König selbst in Auftrag gegebenen und von Hans Holbein gemalten Wandmalerei. Hier rittlings auf Heinrich VIII., Der sein Bauch und sein Codpiece auf sein Publikum projiziert. In dem Armada-Porträt misst Elizabeths blasse Haut, die offene Sitzhaltung, die Entfernung zum Vordergrund mit dem Tisch dazwischen und ihr Blick, der über den Betrachter hinausgeht, ist majestätisch, magisteriell, zurückhaltend, selbstbewusst und ehrgeizig.

Ihre puppenähnliche Hand ruht auf einem Globus in der Neuen Welt, signalisiert ihren kaiserlichen Halt und spielt auf christliche Ikonen an, die die Jungfrau Maria auf der Erde darstellen.

© National Maritime Museum, Greenwich, London

Die Queen's House Gallery ist Teil des National Maritime Museum in Greenwich - Eintritt frei. www.rmg.co.uk/armada


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